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Werbefoto für den Informationsbereich über die Vorbereitungslehrgänge in den Berufsförderungswerken BFW Bad Pyrmont und BFW Weser-Ems
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Aus der Zahnarztpraxis in die Tourist Information: Elisabeth L. kehrt als Kauffrau für Tourismus und Freizeit in das Arbeitsleben zurück


Nach ihrer Umschulung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit im Berufsförderungswerk BFW Weser-Ems kehrte Elisabeth L. erfolgreich in das Arbeitsleben zurück. Ihren Beruf hat Elisabeth L. immer gerne ausgeübt. Lange Zeit arbeitete die 47-jährige Sulingerin als Zahnarzthelferin. Sie bildete sich regelmäßig weiter und führte zunehmend anspruchsvollere Arbeiten in der Praxis aus. Ein schwerer Unfall mit komplizierten Brüchen des Ellenbogens machte ihre Tätigkeit jedoch eines Tages plötzlich unmöglich. „Es folgte eine lange gesundheitliche Leidenszeit, in der an Arbeit für mich nicht zu denken war“, so Elisabeth L. Als dann zwei Wiedereingliederungsversuche scheiterten stand fest, dass es kein Zurück in den alten Beruf mehr gibt.

Heute arbeitet Elisabeth L. in der Tourist- und Stadtinformation in Verden. Sie hat wieder eine Arbeit gefunden, die ihr täglich Freude macht. Der Weg dorthin führte über einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei ihrer Rentenversicherung, im nächsten Schritt über eine Berufsfindung und schließlich eine Umschulung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit im Berufsförderungswerk BFW Weser-Ems in Bookholzberg.

Das Lernpensum während der Ausbildung hat der früheren Zahnarzthelferin nur wenige Probleme bereit: „Mit meiner Motivation und meinem Ehrgeiz fiel es mir nicht so schwer, den vielen Stoff in der kurzen Zeit zu lernen. Außerdem hatten wir qualifizierte Dozenten und einen guten Zusammenhalt in der Gruppe.“

Ihre Praktikumsphase absolvierte Elisabeth L. jeweils zur Hälfte im Wellnesscenter OASE in Bremen und in der Verdener Tourist und Stadtinformation. „In Verden gefiel es mir auf Anhieb gut, ich habe einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Tätigkeitsbereich und sehr nette Kolleginnen.“ Direkt nach der erfolgreichen Abschlussprüfung im BFW konnte Elisabeth L. dort auch einsteigen.

Zu ihren Aufgaben zählen die Beratung von Kunden, die Zimmervermittlung, der Souvenir- und Ticketverkauf, die Buchhaltung sowie Materialbestellungen und die Mitarbeit bei der Organisation von Veranstaltungen. „Unter anderem sind wir in die Vorbereitungen der Lätare-Spende in Verden mit eingebunden. Das ist eine sehr traditionsreiche
und interessante Veranstaltung, hinter der aber auch viel Vorbereitungsarbeit steckt.“
Jedes Jahr werden in Verden am Tag nach Sonntag Lätare (drei Wochen vor Ostern) Brot und Heringe an die Bevölkerung verteilt. Dieses Vermächtnis soll der Pirat Störtebeker im Jahr 1401 der Stadt kurz vor seiner Hinrichtung auf dem Hamburger Grasmarkt hinterlassen haben.

Wenn Elisabeth L. von dieser und anderen Aufgaben erzählt, merkt man ihr schnell an, wie viel Freude sie an ihrer neuen Arbeit hat. Die Erinnerungen an die Zeit des Leidens werden so sicher allmählich verblassen.