Überzeugende Vielseitigkeit - Thomas Röther entschied sich für eine Umschulung zum Orthopädiemechaniker
27.01.2012

„Ein abwechslungsreicher Beruf sollte es sein; einer, in dem man mit verschiedenen Werkstoffen arbeitet“, sagt Thomas Röther. Der 40-Jährige war zehn Jahre lang Maschinenführer in einer Brauerei, ehe er sich wegen eines Bandscheibenvorfalls im Hals nach einer neuen beruflichen Perspektive umsehen musste. Fündig wurde der Hannoveraner im BFW Bad Pyrmont, wo er Anfang 2010 eine Umschulung zum Orthopädiemechaniker und Bandagisten begann.
„Ein Kumpel war damals noch in seiner Ausbildung zum Mediengestalter im BFW“, erinnert sich Röther. Diesen habe er besucht und sich während der damaligen Weihnachtsfeier der Teilnehmer erstmals in dem Bildungsunternehmen umgesehen. Das Interesse für den Beruf des Orthopädietechnikers war zu diesem Zeitpunkt bereits geweckt. Röther entschied sich schnell für die Umschulung, die ihm die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ermöglichte.
Inzwischen hat der 40-Jährige seine Ausbildung im BFW erfolgreich bestanden. Um einen anschließenden Arbeitsplatz musste er sich während der Prüfungszeit nicht sorgen. Bereits direkt nach seinem Betriebspraktikum bei Rulitschka Orthopädie- und Rehatechnik in Celle erhielt Röther einen Arbeitsvertrag.
Von März 2011 an pendelt er täglich von Hannover ins rund 50 Kilometer entfernte Celle. Nach der Probezeit will er auch dorthin umziehen. Wie im Praktikum wird Röther in seinem neuen Job hauptsächlich in der Herstellung von Prothesen tätig sein. „Das wollte ich auch, denn dieses Arbeitsfeld hat mir schon während der Umschulung am besten gefallen.“
An seinem neuen Beruf fasziniert Thomas Röther vor allem die Vielseitigkeit. Das betreffe sowohl den Einsatz von Werkstoffen, als auch die verschiedenen Verfahrensweisen, mit denen Produkte erzeugt werden. Hinzu komme der Kundenkontakt im Außendienst, der die Arbeit noch abwechslungsreicher gestalte.
Seine Zeit im BFW bewertet Röther aus heutiger Sicht durchweg positiv. Zwar sei der Start in die Ausbildung etwas holprig gewesen und der Anteil des theoretischen Lernstoffs unerwartet groß, doch der noch vor Umschulungsende unterzeichnete Arbeitsvertrag spreche schließlich für die Qualität der Ausbildung.