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Werbefoto für den Informationsbereich Aktuelles in den Berufsförderungswerken BFW Bad Pyrmont und BFW Weser-Ems
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Zusammenarbeit der Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation mit der Stiftung Berufsförderungswerk Goslar der Diakonie Braunschweig


Berufsförderungswerke in Niedersachsen wollen kooperieren
Es ist geplant, dass die Berufsförderungswerke (BFW) Weser-Ems und Bad Pyrmont in der Trägerschaft der Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation mit dem BFW Goslar in der Trägerschaft der Stiftung der Diakonie Braunschweig zur Sicherung einer langfristigen wirtschaftlichen Tragfähigkeit zukünftig kooperieren. Kernpunkt der geplanten Kooperation ist die Zusammenführung des operativen Geschäfts in einer noch zu gründenden gemeinsamen Gesellschaft unter gemeinsamer, gleichberechtigter Geschäftsführung mit Sitz in Hannover.


Aufgabe der BFW ist die berufliche Rehabilitation von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können. Dies erfolgt durch diverse diagnostische Maßnahmen zur Feststellung des aktuellen Leistungsstandes und zur  Entwicklung neuer beruflicher Alternativen sowie durch verschiedenste medizinische und psychosoziale Unterstützungen, durch berufliche Weiterbildungen und Umschulungen. Die Rehabilitationsleistungen werden u.a. im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen, der Bundesagentur für Arbeit und der Unfallkassen erbracht.
Die Berufsförderungswerke stehen in ihrer klassischen Ausprägung vor schwierigen Herausforderungen. „Zunehmend erweist sich“, so Prof. Dr. Ralf Kreikebohm, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover,  „dass die an den genannten Zentralstandorten vorgehaltenen Angebote flexibler ausgestaltet werden müssen“. Die hergebrachte Angebotsstruktur der BFW ist geprägt vor allem durch Umschulungslehrgänge an den Zentralstandorten mit gleichzeitiger Internatsunterbringung. Dieser „stationäre Charakter“ der Angebote entspricht vielfach nicht mehr den Erwartungen der Rehabilitanden. Vorzugswürdig erscheinen zunehmend ambulante Unterstützungen und Anpassungsqualifzierungen, die die beruflichen Vorerfahrungen der betroffenen Personen aufgreifen und weiterentwickeln.

„Eine Kooperation der beiden Stiftungen ist der richtige Weg, um die niedersächsischen Berufsförderungswerke zukunftsfähig zu machen“, betont Sozialministerin Cornelia Rundt. „Wir erhalten alle drei Standorte und vermeiden unnötige Konkurrenz untereinander. Die Kooperation dient außerdem dazu, die Angebote der beruflichen Förderung weiter zu entwickeln und flexibler zu machen. Davon profitieren vor allem die Menschen, die auf berufliche Rehabilitationsmaßnahmen angewiesen sind.“ Konkret sollen neben den drei benannten Standorten künftig auch dezentrale Rehabilitations- und Integrationsangebote gestärkt werden, die wohnortnah und arbeitsplatzbegleitend angeboten werden. Und es soll das Leistungsspektrum in Bad Pyrmont dahingehend weiterentwickelt werden, dass medizinische und berufliche Reha miteinander verknüpft werden und so eine umfassend abgestimmte Förderung angeboten werden kann.